Grenzen

Was die App nicht kann

Damit du es weißt, bevor du die App lädst.

Reifendruck

Die App rechnet dir keinen Reifendruck aus.

Eine Druckformel fehlt mit Absicht. Die Tabellen, die im Netz kursieren, rechnen mit Zahlen, für die es keine belastbaren Belege gibt. Bei Tubeless kann ein falscher Druck dazu führen, dass sich der Reifen von der Felge löst oder die Felge durchschlägt. Deshalb verzichtet die App auf einen errechneten Wert.

  • Stattdessen schlägt die App dir einen Druck aus deiner eigenen Historie vor: den der Fahrt auf diesem Untergrund, die du am besten bewertet hast, umgerechnet auf dein heutiges Systemgewicht, sofern du beide Gewichte eingetragen hast. Ohne eine bewertete Fahrt auf diesem Untergrund gibt es keinen Vorschlag.
  • Deine Eingabe prüft die App nur gegen die Grenzwerte, die du von Reifen und Felge abgeschrieben hast. Liegt ein Wert außerhalb, warnt sie, speichert ihn aber trotzdem. Ihren eigenen Vorschlag begrenzt sie an diesen Grenzwerten. Hast du keine hinterlegt, prüft sie nichts.

Betriebsstunden und Termine

Für Betriebsstunden gibt es einen Status, aber keinen Termin.

Trägst du ein Intervall in Betriebsstunden ein, etwa für Federgabel, Dämpfer oder Getriebe, zeigt die App dir dafür nur den Status. Einen voraussichtlichen Termin rechnet sie aus Kilometern und aus der Zeit aus, aus Stunden nicht. Für Stundenintervalle gibt es deshalb weder eine Spanne noch einen Bestelltermin oder eine Vorschau.

  • Die Betriebsstunden kommen aus der Fahrzeit deiner Fahrten, egal ob die aus Strava oder Apple Health stammen oder du sie von Hand einträgst. Gezählt wird am Rad. Ein Stundenintervall an einem einzelnen Teil hängt am selben Zähler wie das ganze Rad.
  • Einen Termin aus Kilometern rechnet die App erst ab drei Fahrten und einer Historie von mindestens drei Wochen hoch. Dafür schaut sie bis zu ein Jahr zurück, für den Saisonvergleich noch ein paar Monate weiter. Intervalle nach Tagen laufen davon unabhängig weiter.
  • Zum erwarteten Tag nennt die App eine Spanne, solange die Hochrechnung unsicher ist. Liegen der frühe und der späte Rand weniger als elf Tage auseinander, lässt sie die Spanne weg. Messreihen rechnet sie ebenfalls erst ab drei Messungen hoch, weil zwei Messwerte noch keinen Trend ergeben.

Plattform

BikeTally gibt es bislang nur fürs iPhone.

Die App läuft auf dem iPhone ab iOS 18. Fürs iPad gibt es kein eigenes Layout. Eine Android-Fassung ist in Vorbereitung, ein Termin steht nicht fest.

Kein soziales Netz

Kein anderer Nutzer sieht deine Räder.

Freundeslisten, Ränge und Wettbewerbe gibt es in BikeTally nicht. Andere sehen von deinem Rad nur das Scheckheft, das du selbst per Link freigibst. Der Server schreibt dafür je Rad eine Seite, in die niemand hineinschreiben kann. Jedes Auffrischen überschreibt sie, ein Zurückziehen löscht sie für alle, die den Link haben. Spätestens nach der Laufzeit, die du beim Teilen festlegst, zwischen 7 und 180 Tagen, löscht der Server die Seite von selbst.

  • Deine Räder, Teile, Intervalle und Wartungen liegen auf dem Server, in deinem eigenen Bereich. Fragst du den Assistenten etwas, gehen Radname, Typ, Kilometerstand, Teile samt Laufleistung, Intervallstatus und die letzten Wartungen an die KI mit. Hast du einen Fitting-Report importiert, gehen auch dessen Kernmaße mit, also Sitzknochenabstand, Sattelbreite und Schuhgröße, und zwar bei jeder Frage, auch beim Kettenwechsel. In den KI-Einstellungen kannst du das abschalten. Dazu führt die App eine anonyme Nutzungsstatistik, die du ausschalten kannst. Was wohin geht, steht in der Datenschutzerklärung.
  • Korrigierst du eine recherchierte Komponente von Hand, schickt die App eine Meldung an den Server, die deine Kontokennung trägt. Melden genügend Konten dieselbe Korrektur, fließt sie in die Recherchen anderer Nutzer ein. Lesen kann diese Meldungen keine App, auch deine eigene nicht. Anonym sind sie wegen der Kennung trotzdem nicht.

Der Blick aufs Teil

Ein errechneter Termin ersetzt den Blick aufs Teil nicht.

Jedes Intervall ist ein Richtwert, und so steht es auch in der App. Rät dir deine Werkstatt zu einem früheren Wechsel, hat sie Vorrang. Der errechnete Termin erinnert dich daran, nachzusehen. Ob ein Teil wirklich gewechselt werden muss, entscheidest du am Rad.

  • Antworten der KI können falsch sein. Angaben zu Bremsen, Lenker, Gabel, Dämpfer, Anzugsmomenten und Verschleißgrenzen prüfst du deshalb gegen die Herstellerangaben oder fragst in einer Fachwerkstatt nach.
  • Ein Messfoto hält den Zustand eines Teils fest. Den Verschleiß bewertet die App auf dem Foto nicht, dafür brauchst du Kettenlehre, Messschieber oder Profiltiefenmesser. Messfotos gehen nicht an den BikeTally-Server. Sie liegen in deinem iCloud Drive und sind in der Dateien-App sichtbar, ohne iCloud-Konto nur auf dem Gerät.
  • Eine Verschleißeinschätzung aus dem Foto gibt es in der App nicht. Sollte sie einmal kommen, dann nur für Kettenlängung und Profiltiefe. Bremsbeläge und Bremsscheiben bleiben davon ausgenommen, weil ein zu Unrecht beruhigender Befund an der Bremse gefährlich wäre.

Rückmeldung

Fehlt hier eine Grenze oder stimmt eine nicht mehr?

Dann schreib eine Zeile an hallo@biketally.de. Was die App kann, steht unter Funktionen.

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